Einen konkreten Vorschlag habe die SPD schon Anfang März 2011 vorgestellt. In der kommenden Gemeindevertreter Sitzung bringt die SPD einen Antrag, der gemeinsam mit den Jusos ausgearbeitet wurde, in die Gemeindevertretung ein. Die Jusos waren sich bei ihrem letzten Treffen darüber einig, dass nicht nur die Deutsche Telekom als möglicher Anbieter eines Breitbandanschlusses in Horbach in Betracht käme. Vielmehr müsste eine Anfrage auch bei anderen Unternehmen erfolgen, wenn sich die Telekom für einen Ausbau nicht bereit erklärt, fasst Marius Höfler die Beschlüsse der Jusos zusammen. „Wie es auch gehen kann zeigt der Blick auf Ronneburg, hier hat Eon Glasfaserkabel bis ins Haus (FTTH) verlegt“, erklärt Sascha Heising die Überlegungen der Jusos.
Im Kern geht es um die Schaffung eines sogenannten „Outdoor DSLAM“. Dazu wird die Gemeinde beauftragt die Anbindung der Ortsvermittlung Horbach mit Lichtwellenleitern (Glasfaserkabel) in Auftrag zu geben und die Kosten aus den eingestellten Mitteln selbst zu übernehmen. Die Telekom soll für die technische Umrüstung der Vermittlungsstelle sorgen. Ein ähnliches Modell ist für alle anderen Ortsteile in den nächsten Jahren ebenfalls denkbar. Zudem behalte man sich die Möglichkeit offen einzelne Straßenzüge mit dem schnellen FTTH (Fibre to the home) ausstatten zu können. „Diese Technologie ist die einzige die in der Lage ist das von der Bundeskanzlerin ausgegebene Ziel (75% mit min. 50 MBit/s bis 2014) zu erreichen“, macht Heising klar.
Eine maßvolle Erhöhung der Mittel wie sie die CDU ins Spiel bringt kann sich auch die SPD vorstellen, wenn dadurch ein schneller Breitbandanschluss bei den Bürgern ankommt. „Schließlich ist eine Breitbandanbindung genauso wichtig wie ein Strom-, Gas- und Wasseranschluss“, erklärt die SPD abschließend.
Pressedienst der SPD Fraktion Freigericht